Gerüchteschleuder

Wie war es denn in den „alten“ Zeiten?
Ich denke das der Autor des Kommentars in der FAZ, die Situation in der sich die Printmedien befinden auf das Internet projiziert.
Denn das was er dem www vorwirft, ist bei den großen und kleinen Verlagen schon lange so. Es Werden Tendenzen abgedruckt die von Geldgebern vorgegeben werden!

überschaubare Relevanz

Erinnert ihr euch noch?

An die gute alte Zeit?

In der Menschen sich nicht verunsichert fragten, wo es zur Wahrheit geht, und in der die eingebildete Wahrheit keine Chance gegen die nüchternen Fakten hatte, weil überall Wegweiser zur zuverlässigen Information standen, beschriftet in einer Sprache, die jeder verstand?

Nun, Pepperidge Farm die FAZ erinnert sich. Und ihr Autor Matthias Müller von Blumencron weiß natürlich genau, woran es liegt, dass diese Wegweiser abgebaut wurden:

Seit Facebook für Millionen das Betriebssystem des Internets geworden ist, haben sich die Verhältnisse grundsätzlich gewandelt.

Und seitdem gilt:

Infofetzen fliegen heute vor den Netznutzern entlang wie Herbstlaub im Sturm. Woher sie eigentlich kommen, von welchem Baum sie stammen, ob sie authentisch oder manipuliert sind, ob sie sauber recherchiert oder mehr oder weniger geschickte Propaganda sind, lässt sich immer weniger feststellen. Und es scheint auch eine immer geringere Rolle zu spielen.

Und falls ihr euch jetzt fragt, wo…

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Terror einer Ideologie

Gehört der Islam zu Deutschland und wenn ja wie?
„Gehört der Islam zu Deutschland? Als säkularisierte Religion, ja. Wie jede andere Religion der Bürger Deutschlands auch. Nicht säkularisiert, als weltanschauliche Ideologie mit politischen oder gesellschaftlichen Ansprüchen? Nein!“
Heinz Sauern lässt uns an seinen Gedanken zum Islam teilhaben und ich kann mich denen nur anschließen. Wir haben zwar noch eine (kleine) Verbindung von Kirche und Staat, doch ist die Kirche in unserem Land hauptsächlich damit beschäftigt sich um das Seelenheil ihrer Anhänger zu kümmern als um die weltlichen Dinge die sie beschäftigen.

Gedankenmomente

charliehebdo

Wieder einmal schreckt die Welt auf. In Paris wurden die Redakteure des Satire-Magazins Charlie Hebdo, Opfer eines Massakers. Offensichtlich wurde ihnen ihre offene Kritik, an dem Propheten Mohammed und seiner Religion, dem Islam zum Verhängnis. 12 Menschen bezahlten ihren Mut zur Presse- und Meinungsfreiheit mit dem Leben.

Die Reaktionen waren absehbar. Die Politik und die Verteter des öffentlichen Lebens veruteilen die barbarische Tat, ebenso wie die Vertreter der muslimischen Verbände. Was nun folgt, ist eine Phase der öffentlich vorgetragenen Trauer um die Getöteten, sowie die mediale Zuschaustellung des Mitgefühls für die Hinterbliebenden. Schon bald wird das öffentliche Interesse wieder erlahmen und die politisch schon jetzt eingeleitete Gegenreaktion, das einzige sein was bleiben wird. So war es schon die letzten zwei Jahrzehnte. Islamistische Terroranschläge erschütterten die Völker, aber sie hinterliessen nicht die Trauer um die Opfer, sondern eine Debatte, dass all diese Gräueltaten nichts mit dem Islam zu tun haben können…

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