Hitler war Vegetarier!

Ich frage mich ob gewisse Informationen immer wieder in einem Artikel „wiedergekaut“ werden müssen. 

Gerade lese ich in der http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/norwegen-rechtsruck-und-regierungswechsel-12566803.html etwas über die Parlamentswahlen in Norwegen. 

Es geht darum dass es dort einen „Rechtsruck“ gegeben hat. Leider bin ich soweit das ich das Wort „Rechtsruck“ nur ungern benutze. Nicht weil ich mit einen Rechtsruck etwas schlechtes verbinde, sondern weil durch die Wortwahl in den Medien „rechts“ meist mit rechtsradikal, Nazi und Fremdenfeindlichkeit gleichgesetzt wird.

Ich bin in vielen Belangen dem konservativen Lager zuzuordnen und finde auch genau so Positives bei den Liberalen, die ich im übrigen auf Grund Ihrer Position zum Waffenrecht und der Jagd gewählt habe. Selbst bei den Grünen und den linken, welche ich in ihrer Gesamtheit ablehne, sind Ansichten zu finden die ich unterstützen könnte. z.B. die Gleichstellung der Gleichgeschlechtlichen Ehe usw.

Was ich mit meinem Post aber eigentlich fragen möchte ist, müssen Berichte, Beiträge und Artikel eigentlich immer wieder bestimmte Personen und Ereignisse aus der Vergangenheit aufgreifen.

So steht z.B. im oben genannten Artikel: „Stark vertreten im neuen Parlament wird die rechtspopulistische Fortschrittspartei sein, der der spätere Massenmörder Anders Behring Breivik in seiner Jugend angehört hatte. Nach enormen Verlusten in Folge der Breivik-Anschläge erhielt die Partei wieder mehr Zulauf. Breivik hatte vor zwei Jahren in Oslo und Utøya 77 Menschen getötet. „Wir werden die härtesten Verhandlungspartner sein“, kündigte die Parteichefin der Fortschrittspartei, Siv Jensen, am Montagabend an.“

Kann mir das mal einer erklären? Wenn über Vegetarier geschrieben wird wird ja auch nicht immer gesagt das Adolf Hitler einer war!

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Ein Gedanke zu “Hitler war Vegetarier!

  1. Klassische Manipulation. Man rückt eine Partei in die Nähe eines Massenmörders um sie zu diskreditieren. Das ist ein beliebter Winkelzug bei Schmierenjournalisten. Viele Journalisten stehen politisch links und alles was rechts von ihnen steht, wird als bedrohlich empfunden.

    Gleichzeitig wird beim Leser Angst erzeugt, daß die Nachbarländer ja teilweise nach „rechts“ rutschen könnten und spielen mit einer sublimen (aber unausgesprochenen) Bedrohung durch einen kommenden Faschismus.

    Da könnte man sich selbst informieren und sich eine eigene Meinung bilden. Leider werden das die meisten FAZ-Leser nicht tun. Obwohl mich einige Kommentare zum zugehörigen Artikel hoffen lassen, daß es doch noch Selbstdenker unter den Lesern gibt.

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